Einfacher, schneller, leistungsfähiger: Compass 6000 punktet mit Version 10

Foto von Boerries Homann

Börries Homann, Produktmanager für das Compass 6000™ Condition-Monitoring-System bei Brüel & Kjær Vibro, zu den Kundenvorteilen der neuen Version: Einfacher in der Handhabung, kostengünstig und skalierbar ist Compass 6000™ für alle Arten von Industrieanwendungen einsetzbar, ob es um die Überwachung einzelner Aggregate oder eine anlagenweite Installation mit Hunderten von Messkanälen geht. 

 

Welche größeren technischen Neuerungen gibt es in der neuesten Version von Compass 6000™?

Börries Homann: "Technisch gesehen, haben wir das komplette Herzstück des Compass 6000™ Condition Monitoring Systems erneuert: Der CVM (Central Vibration Monitor) läuft nun auf neuesten Microsoft® PCs und Serverbetriebssystemen (OS) anstatt auf dem älteren SCO-Unix Betriebssystem.
Zusätzlich haben wir die neueste Microsoft® SQL Datenbank als das neue “Rückenmark” des Systems implementiert und damit die veraltete Oracle-Datenbank ersetzt.

Alles in allem profitieren unsere Kunden nun von der neuen CVM Management Konsole mit einfacher und intuitiver Bedienung, einem weiterentwickelten Datenmanagement (Komprimieren-und-Löschen Algorithmus), einer besseren Auto-Backup und Wiederherstellungsfunktion der Datenbank.

Nicht zuletzt wird durch die Nutzung des neuen Standardbetriebssystems der Installationsprozess wesentlich vereinfacht. Die Implementierung von neuesten Datenschutz- und IT Konzepten ist problemlos möglich. "

Compass 6000™ ist  als sehr leistungsstarkes System bekannt, das sich speziell für große, anlagenweite Installationen mit Hunderten von Messpunkten eignet.  Was, wenn die Anwendung eines Kunden nur einiger weniger Messungen bedarf?  Gibt es eine kleinere, kostengünstige Condition Monitoring-Lösung?

Börries Homann: "Die gibt es. Wir haben die Möglichkeit, das Compass 6000™ CMS an die unterschiedlichen Bedürfnisse anzupassen – von einigen wenigen Messpunkten, die mit einer einfachen PC-Lösung überwacht werden  bis hin zu Hunderten von Kanälen, die einen speziell konfigurierten Server oder eine virtualisierte Lösung zur Überwachung benötigen. Die OS-Lizensierung und die übergreifenden IT-Instandhaltungsanforderungen sind wesentlich kostengünstiger und sind sowohl für kleinere Systeme als auch für anlagenweite Installationen umsetzbar."

Gibt es für Kunden, die auf die neueste Version von Compass 6000™ “upgraden” möchten, Einschränkungen?

Börries Homann: "Es gibt absolut keine Einschränkungen in Bezug auf die bereits vorhandene Datenerfassungs-Hardware (Elektronik) oder erworbene CM-Modul-Lizenzen; das Basis-System und die IT-Architektur bleiben erhalten. Außerdem sind keine Anwenderschulungen für neue Funktionen notwendig, denn obwohl wir das Herzstück des Compass 6000™-Systems neu entwickelt haben, bleibt die grafische Benutzeroberfläche – die Compass 6000™ Monitoring Workstation – gleich.

Wir arbeiten gerade an einer Lösung für die Datenmigration aus älteren Compass 6000™-Versionen in die neueste Version 10, um so viele Daten und Messungen wie möglich aus einer alten Oracle-Datenbank in den neuen Microsoft® SQL Server übertragen zu können."

Wie passt Compass 6000™ in die industrielle Internet-Umgebung?

Börries Homann: "B&K Vibro beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Datenintegration und -sicherheit. Unsere offene Systemarchitektur und das integrierte Condition Monitoring-Konzept haben ihren Ursprung vor einigen Jahren, als wir Daten aus verschiedenen Systemen zum Zweck der Korrelierung und für kalkulierte Messungen erfassten. Dieses Konzept wurde zu unseren virtuellen Servern weiterentwickelt, und heute können wir Daten in vielen Formaten wie DTF, OPC und Modbus importieren. Auch der Datenexport ist mit Hilfe unseres einzigartigen Compass IMEX-6000 Tools möglich, auch in Datenereignisspeicher. Zusätzlich zur Datenkommunikation haben wir ebenfalls viel Aufwand in die Optimierung der Datensicherheit gesteckt. Über mehrere Jahre haben wir in Zusammenarbeit mit einem großen Unternehmen der Öl-Industrie unsere bewährte CSSA (Compass Secure System Architecture)-Lösung entwickelt, das ein einzigartiges, einfaches, aber leistungsstarkes Hilfsmittel zur sicheren Übertragung von Daten mit einem oder mehreren Host-Systemen darstellt."