Hüllkurvenanalyse

Die Hüllkurvenanalyse ist eine bewährte Methode, um periodische Stöße im Schwingungssignal einer Maschine zu erkennen. Auch periodische Stöße mit geringstem Energieinhalt, die darüber hinaus durch das Gesamt-Schwingungssignal überdeckt werden, können mit ihr detektiert werden. Die Hüllkurvenanalyse ist daher zu einem der wichtigsten Werkzeuge von Instandhaltungsfachleuten geworden.

Wälzlagerschäden sind ein häufiges Problem an industriellen Maschinen. Gerade sie lassen sich ideal mit der Hüllkurvenanalyse detektieren. Entsteht ein Schaden im Wälzlager, findet eine Amplitudenmodulation des vom Wälzlager emittierten Schwingungssignals aufgrund sich periodisch ändernder Kräfte statt. Bei der Hüllkurven-analyse werden die niederfrequenten Maschinen-schwingungen inklusive der Lagerschadensfrequenzen ausgefiltert, um die periodischen (weitaus schwächeren) Hüllkurvensignale zu extrahieren. Das Spektrum des resultierenden Signals erlaubt im Vergleich mit anderen Analysemethoden ein deutlich früheres Erkennen sich anbahnender Schäden.

Die Methode der Amplitudendemodulation mit anschließender Bildung des Spektrums der Einhüllenden ist unser verschiedenen Namen bekannt - unsere Bezeichnungen lauten SED (Selective Envelope Detection) und BCS (Bearing Condition Signature).