Ereignisanalyse und Post-Processing-Analyse

Ein Zeitsignal wird gemessen und an einem Ereignis-Trigger oder in fest gelegten Zeitintervallen gespeichert für eine spätere Auswertung (Post-Processing- bzw. Nachbearbeitungsanalyse) durch einen Diagnoseexperten. Wenn ein Zeitsignal in einem benutzerdefinierten Zeitintervall gespeichert wird, bevor und nachdem ein Fehler festgestellt worden ist, wird dies als Ereignisanalyse bezeichnet. Das Rohsignal kann dann nachbearbeitet werden, um herauszufinden, welche Fehlerart und welcher Schädigungsgrad erkannt wurde. Ein Zeitsignal kann auch in festen Zeitabständen für die nachträgliche Bewertung und Analyse des Maschinenzustandes gespeichert werden. Eine Post-Processing-Analyse wird in der Regel dann durchgeführt, wenn automatisierte Zustandsüberwachungs-Messungen (prozess- oder frequenzbasierte Schwingungsmessungen) zwar den Schaden erkennen, aber weitere Diagnoseinformationen für eine vorausschauende Instandhaltungsplanung notwendig sind. Das gespeicherte Zeitsignal kann dann für zusätzliche Diagnoseverfahren wie Kepstrum, Hüllkurvenanalyse, vektorielle Betrachtung etc. verwendet werden.

Tabelle Ereignisanalyse und Post-Processing-Analyse
Tabelleübersicht Ereignisanalyse Und Post-Processing-Analyse